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Gunter Böhnke, Kabarettist (CD “Wenn der Kopf aber nun ein Loch hat ...), ist ein echter Dresdner Leipziger, ein halber Ostpreuße und ein halber Sachse.
Nach einer unbeschwerten Kindheit am Wilden Mann (Fußballer hinter dem Heller an der Heide) folgten der Kampf mit der Ameisensäure im VEB Arzneimittelwerk Dresden und mit der Aufnahmekommission an der Leipziger Schauspielschule.
Beide Kämpfe gingen knapp verloren.
Da Niederlagen Stärkung bewirken, gelang der Sprung auf die Universitätsschulbank, die fünf Jahre besessen wurde.
Die Besessenheit hielt an bis zur Tollkühnheit: Verweigerung des Schuldienstes, Kampf mit der Volksbildung - gewonnen!
Taktischer Rückzug nach Berlin. Kurzes Intermezzo mit Einnahme eines Verlagslektorenschreibtisches abgeschlossen.
Und die ganze Zeit nebenbei Kabarett: anfangs amateurisch, dann beamtet und schließlich frei.
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